Windows-Clients zur Domäne hinzufügen

Nachdem man jetzt einen PrimärDomain Controller für ein Windowsnetzwerk zur Verfügung hat, können die Windows-Clients in der Domäne angemeldet werden. Danach werden die Benutzerdateien inklusive des Eigene Dateien-Ordners auf dem Server gespeichert und der Benutzer kann sich auf jedem Windows-Client netzwerkweit anmelden und bekommt seine Einstellungen und Dateien zur Verfügung gestellt.

Damit ein Windows-Client der Domäne hinzugefügt werden kann, ist es notwendig als Administrator oder zumindest als Hauptbenutzer an dementsprechenden Client angemeldet zu sein.

Einen Client, der sich in einer Arbeitsgruppe befindet, fügt man wie folgt der Domäne hinzu: 

  • Öffnen von "System" in der Systemsteuerung.
  • In dem folgenden Dialog auf den Button Ändern klicken.
  • Im nächsten Dialog kann zwischen den Punkten "Arbeitsgruppe" und "Domäne" gewählt werden. Anschliessend den Punkt Domäne auswählen und den Wert der Variable workgroup aus der smb.conf eintragen.
  • Jetzt erscheint ein Dialog, der zur Eingabe eines Benutzernamens und Passwortes auffordert. Mit dem neueingerichteten "Administrator" des Samba-Servers anmelden.
  • Danach erscheint eine Willkommensmeldung für die neue Domäne.
  • Neustarten des Systems.

Anders sieht es aus, wenn der Windows-Client bereits Mitglied einer NT-Domäne war. In diesem Fall besteht das Vorgehen von eben in zwei Schritten. Zunächst muss der Client auf dem obigen Weg in eine Arbeitsgruppe, z. B. "TUX", eingefügt und von der alten Domäne abgemeldet werden. Erst dann, kann man den Client wie oben beschrieben der neuen Domäne hinzufügen.